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Laboranlagen

KDL 5
Verdampfer
Kondensator
Heizsystem
Kühlsystem
Vakuumsystem
Einfördersystem
Ausfördersystem
Stromversorgung
Steuerung + Instrumentierung
Gestell, Verrohrung

Die Laboranlagen der UIC sind modular aufgebaut und erlauben eine flexible Anpassung an unterschiedliche Aufgabenstellungen. Die Kernkomponenten einer Laboranlage sind:

Ein gemeinsames Merkmal aller UIC Laboranlagen ist die Fertigung der Kernkomponenten aus Borosilikatglas. Dieses ist chemisch inert und widerstandsfähig auch gegenüber korrosiven Medien. Es erlaubt außerdem eine direkte Beobachtung des Destillationsvorganges.

Eine weitere Gemeinsamkeit der UIC Laboranlagen ist das Rollenwischsystem, das eine besonders effektive Durchmischung des Produktfilms auf dem Verdampfer ermöglicht. Rollenwischer zeigen kaum Verschleiß und reinigen sich gewissermaßen selbst. Hierdurch werden unerwünschte Ablagerungen weitgehend vermieden.

Die Beheizung unserer Laboranlagen erfolgt mit Thermalöl. Die maximal erreichbaren Verdampfertemperaturen bewegen sich je nach Modell zwischen 250 °C und 350 °C.

Abhängig vom zu destillierenden Produkt und dem gewählten Vakuumsystem lassen sich minimale Drücke von 10-3 mbar erreichen.

Laboranlagen der UIC GmbH sind mit wenigen Handgriffen in Betrieb zu nehmen und unkompliziert in der Bedienung. Sie lassen sich auch einfach zerlegen und reinigen. Ihr bevorzugtes Einsatzgebiet ist in Forschungs- und Entwicklungslaboratorien, wo sie für eine Vielzahl häufig veränderlicher Destillationsaufgaben eingesetzt werden.

Das modulare Baukasten-System der UIC bietet folgende Vorteile:

  • ausgereifte, bewährte Komponenten
  • individuell konfigurierbare Anlagen nach Kundenwunsch
  • kurze Lieferzeiten durch standardisierte Komponenten
  • attraktives Preis-/Leistungsverhältnis
  • kurzfristige Lieferung von Ersatzteilen

Mit den Laboranlagen der UIC sind typische Einförderraten im Bereich von etwa 100 g/h bis zu etwa 10 kg/h möglich. Dies ist im konkreten Fall natürlich stark von den Stoffeigenschaften der zu destillierenden Mischung abhängig. Das folgende Diagram gibt Orientierungswerte für die einzelnen Destillationsanlagen.

Mit den Laboranlagen der UIC können Einförderraten von etwa 150 g/h bis etwa 9 kg/h abgedeckt werden.

Mini-Destillationsanlage KDL 1

KDL 1

Unsere Mini-Laboranlage aus Glas für Testdestillationen und Machbarkeitsstudien im kleinen Maßstab eignet sich für Produktmengen von etwa 50 bis 1.000 g. Abhängig vom Produkt können Förderraten von 100 bis 400 g/h erreicht werden. Die maximal erreichbare Verdampfertemperatur beträgt 250 °C.

Eingesetzt wird unsere "Kleinste" in der Forschung und der Entwicklung von Produkten, z.B. zum Aufkonzentrieren und Trennen temperaturempfindlicher Stoffe nach Synthesen. Ihr Einsatz empfiehlt sich vor allem auch dort, wo nur kleine und kleinste Probenmengen zur Verfügung stehen.

Universelle Laboranlage KDL 5

KDL 5 Voll beheizbare zweistufige KDL 5

Destillationsanlagen der Baureihe KDL 5 werden modular aus einem umfangreichen Baukasten standardisierter Komponenten und Ausstattungsvarianten zusammengestellt. Das Baukasten-Prinzip ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Erfordernisse einer Vielzahl von Aufgabenstellungen. Die KDL 5 läßt sich sowohl als universelle Multipurpose-Anlage oder auch gezielt für spezifische Anwendungen konfigurieren. Die Einsatzgebiete der KDL 5 Anlagen liegen überwiegend im Bereich der Forschung und Entwicklung. Viele Kunden nutzen sie aber auch zur Herstellung von Produkten, die nur in geringen Mengen vorliegen (z.B. in der Kosmetik- oder Pharmaindustrie).

Die KDL 5 ermöglicht Verdampfertemperaturen bis zu 350 °C. Für hochviskose Produkte und Stoffe mit hohem Schmelzpunkt stehen optional auch Einförder- und Ausfördersysteme mit Begleitheizung zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir auch einen vollbeheizbaren Verdampfer mit getrennt beheizbaren Zonen für Rückstand- und Destillat-Austrag an.

Automatisierte Laboranlage KDL 5 CADi

KDL 5 CADi

Wenn Sie häufig wiederkehrende Destillationsreihen durchführen, kann Ihnen die KDL 5 CADi (Computer Aided Distillation) die Routinearbeit wesentlich erleichtern. Geben Sie vorgegebene Parametersätze (z.B. Destillationstemperaturen) einfach am angeschlossenen PC ein. Die KDL 5 CADi führt dann automatisch die Destillationsreihe durch und produziert in 2 Probenglas-Karussellen für jeden Parametersatz je 1 Probe des Destillats und des Rückstands.

Basis der rechnergesteuerten KDL 5 CADi ist eine vollbeheizbare Kurzweg-Destillationsanlage der Baureihe KDL 5 mit einer maximalen Verdampfertemperatur von 350 °C. Diese ist zusätzlich ausgestattet mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS). Bedient wird die Anlage per Mausklick und Tastatur über einen PC mit entsprechender Software zur Visualisierung.

Typische Einsatzgebiete der KDL 5 CADi sind etwa die Charakterisierung von Mineralölen und Mineralöl-Rückständen oder Routinedestillationen im Bereich der Feinchemie.

Dünnschicht-Verdampferanlage DSL 5

DSL 5 DSL 5 mit Kolonne

Dünnschicht-Verdampfer mit außenliegendem Kondensator decken den Übergangsbereich vom Grob- zum Feinvakuum ab. Typische Betriebsdrücke liegen meist oberhalb von 1 mbar. Die maximale Verdampfertemperatur beträgt 250 °C.

Die Modellreihe DSL 5 nutzt die Komponenten des modularen KDL 5 Baukastensystems. Auch 2- oder mehrstufige Kombinationen von Dünnschicht-Verdampfern und Kurzweg-Destillatoren können damit problemlos realisiert werden. Typische Einsatzgebiete der DSL 5 sind das Abtrennen von größeren Mengen von Lösungsmitteln oder anderen niedrig siedenden Stoffen oder der Einsatz als Reboiler für Vakuumkolonnen.

Technikums- und Kleinproduktionsanlage KDL 10 und KDL 30

KDL 10 KDL 10: Verdampfer KDL 30

Die KDL 10 und die KDL 30 sind die „großen Schwestern“ der KDL 5 mit einer maximalen Verdampfertemperatur von 250 °C. Ihr typisches Einsatzgebiet ist das Technikum bzw. das Großlabor.

In Verbindung mit korrosionsfesten Werkstoffen wie Hastelloy oder Tantal für die produktberührten Metallteile bilden diese Kurzweg-Destillatoren aus Borosilikatglas die Basis für Kleinproduktionsanlagen zur schonenden Destillation von Produkten, die mit Edelstahl katalytisch reagieren oder sehr korrosiv sind.